Sonntag, 19. Juli 2015

Monemphasias - Steno Elafonisou

Heute Nacht war es sehr unruhig vor Anker. Das Nette war die Musik der Hochzeit an Land.

Vormittags beratschlagen - weiterfahren oder bleiben. Zu Mittag wagten wir es doch. Wir erwarteten starken Wind, doch machten uns nur die Wellen um das Kap ein wenig zu schaffen.

Nach dem Kap sahen wir das Ausmaß des Peloponnes. Es brennt immer noch. Die Fotos können gar nicht zeigen, was wir gesehen haben.

Beginn des Brandes, Windhose

viele Bergrücken sind betroffen

die Wasserflugzeuge haben die Dörfer gerettet

Samstag, 18. Juli 2015

Monemphasias

Heute Früh kamen die Windböen. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Die Männer haben noch einen Anker ausgebracht. Ankerwache!



Ein Teil unserer Crew besuchte die Altstadt und den Südseestrand.





Einstweilen hatten wir Mühe im Hafen, der keinen guten Ankergrund hat, die StingGray in Position zu halten. In diesem Hafen gab es sehr hilfreiche Menschen, einige kamen, gaben gute Ratschläge und halfen wo sie konnten, Der an Kai liegende Italiener hätte uns längsseits nehmen können, aber er wollte uns schon gestern nicht im Hafen haben. Man sieht wieder mal, es gibt solche und solche Menschlein.
Wir beschlossen den Hafen zu verlassen und davor zu ankern. Für heute und morgen ist wieder sehr viel Wind angesagt.
 hier hält bei 40 Knoten Wind kein Anker

Das Feuer in der Ferne können wir immer noch sehen. es brannte die ganze Nacht und auch den ganzen heutigen Tag. Ständig fliegen Löschflugzeuge. Der Wind entfacht das Feuer ständig neu. Wir können sehen, dass einige Bergrücken schon vom Feuer abgebrannt sind.


Freitag, 17. Juli 2015

Bucht Kyparrisi - Monemphasias

Jetzt wissen wir auch was das Wort "Fallböen" bedeutet. Gestern Abend in der Bucht hatten wir einen Vorgeschmack davon. Die Nacht war unruhig. Doch heute Morgen - rumps - rumps - rumps - wir hängen fast am Steg.
Schneller Entschluss - auslaufen - Frühstück auf See - draußen gleich 24 Knoten Wind. Der blies dann bis zu 37 Knoten - Frühstück entfällt.

Ankunft in der Bucht vor Monemphasias, kurz ankern, essen und nachdenken .... Sollen wir in den kleinen Hafen von Monemphasias fahren? Ja, taten wir, war eine gute Entscheidung. Am Abend hatten wir noch sportliche Betätigung. Nachbarliegers Anker hält nicht, fährt unseren aus. Wir legen neu an und machen die StingGray für den morgen angekündigten Sturm klar.




















Am Morgen sahen wir eine Rauchwolke. Am Abend sehen wir einen Großbrand am Peloponnes. Es brennt ein sehr großes Gebiet.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Nafplion - Mykene - Bucht Kyparrisi

Nafplion ist eine Reise wert. Leider waren wir nur zwei Tage hier. Die Stadt ist voller Leben, schöne Läden und wunderbare Gastronomie prägen die Stadt. Beeindruckend ist die Akronauplia Festung, welche auf der Halbinsel vor Nafplion liegt. Es gibt Überreste von drei Burgen.

Wir gingen die 800 Stufen nicht hinauf

nur hinunter 

  •                                           Akronauplia-Festung



















Nafplion
Nafplion hat einen der größten Märkte am Peleponnes

Einkaufen am Gemüsemarkt

Mykene















Nach Mykene fuhren wir mit dem Bus. Dies war eine nette Abwechslung, da der Linienbus mitten durchs Land und die Dörfer fuhr.

Mykene war eine der bedeutendsten Stadt in Griechenland.






Mykene


Mykene

In der Früh fuhr der Nachbarlieger hinaus und nahm unseren Anker einige Meter mit. Unverständlich, da die Ankerboje gelegt war und es links und rechts genug Platz gab.


Der Tag war heiß, nach 6 Stunden erreichten wir die Bucht Kyparrisi. Das Wasser hat nun 27 Grad.

Urgenz: wir sahen noch keinen einzigen Delfin in Griechenland.










Dienstag, 14. Juli 2015

Hydra - Nafplion

Gestern machten wir uns auf den Weg nach Nafplion. Unterwegs war es den Männern langweilig, so legten sie die verdrehte Ankerkette aus und richteten sie wieder aus.

Ankerkette richten

Ankerkette richten

auf dem Weg nach Nafplion

auf dem Weg nach Nafplion
 Nafplion begrüßt dich mit einer großen Burganlage. Reges Treiben war am Abend in der Stadt. Ein netter Grieche im Eiscafé erzählte uns von seinem Erlebnis mit dem Weißbier in Salzburg.

Einfahrt Nafplion

Burg Nafplion

Montag, 13. Juli 2015

Lavrion - Limin Sounion - Hydra

Gestern kamen unsere Freunde an. Sie waren auch erstaunt wie schnell die Taxifahrer den Weg nach Lavrion fuhren.
Es blieb keine Zeit sich einzurichten, gleich nach der Ankunft legten wir ab und segelten sehr schnell zum Kap Sounion. Die Nacht war windig, daher schnell nach Hydra. Hier war baden und ein Hafenbesuch angesagt.

Zustelldienst in Hydra

Zustelldienst in Hydra

Katze zu verkaufen

Abendessen in Hydra

Samstag, 11. Juli 2015

Bucht Fikiadha - Limin Sounion - Lavrion

Immer wieder Aufregung. Wir kommen in Sounion an und der Nachbar sagt uns, dass unser AIS-Alarm an ist. Wir wissen nichts davon. Nachdenken - was kann das sein? Ahaaaaaaa - wir haben einen kleinen AIS-Transmitter - original verpackt - in der Notfallkiste - nachschauen - ja er ist an und keiner weis wie das geschah!

In der Bucht genossen wir noch den gestrigen Abend, Heute sind wir bei 30 Knoten Wind in die Olympic Marina gefahren. Crewwechsel. Zwei nette Frauen verlassen uns und Horst freut sich: Endlich männliche Verstärkung.